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Er wollte ſich von ihr losreißen, aber feſt hielt Erilda ihn umklammert.„Bleib!“— ſeufzte ſie,— verweile nur noch einen Augenblick. Ue⸗ berlaß mich nicht dieſer peinigenden ſchrecklichen Angſt, die in mir tobt, und mir alle Beſonnen⸗ heit raubt. Komm meiner zagenden Seele zu Huͤlfe; verlaß mich nicht.
Wertwrold. Liebſt Du mich, Erilda? willſt Du mein ſeyn?— entſcheide!
Erilda. Ich will es.
Wertwrold. Ich darf Dich zu nichts zwingen. Freiwillig mußt Du Dich mir weihen, und alles fuͤr mich wagen und aufopfern. Willſt Du das?
Erilda. Ja, ja ich will es.
Feſter und inniger ſchmiegte ſie ſich an den Ritter an, indem aus der Ferne der Lichtglanz einiger Feckeln durch das Gebuͤſche hindurch zit⸗ terte.„Wir ſind verloren!“— rief Erilda
mit bebendem Tone.
Wertwrold. Der Entſchloſſene hat nichts zu fuͤrchten. Sage, Erilda, haſt Du Entſchloſ⸗ ſenheit genug, um meinetwillen die vaͤterliche Burg zu verlaſſen. 4
Erilda Ja, ja.
Wertwrold. Willſt Du alles freiwillig um meinetwillen aufopfern, und nicht achten die Ermahnungen und Thraͤnen Deines Vaters 4


