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der heimiſchen Laube, wo ſie Wertwrolden tref⸗ fen ſollte.
Dieſer war bereits ſchon dort, als ſie er⸗ ſchien. Freudig flog er ihr entgegen, feurig ſchloß er ſie in ſeine Arme und mit zaͤrtlichem
Augeſtuͤmm brannten ſeine Lippen auf den
ihrigen
„Ach Erilda!— ſeufzte Wertwrold,— ich halte Dich in meinen Armen, die Stunde mei⸗ nes Gluͤcks hat geſchlagen; o ſo komm! laß uns nicht laͤnger hier weilen, ein Nachen erwartet uns auf den Wellen des Clwyd, um uns auf⸗ zunehmen und an das gegenſeitige Ufer zu bringen.“
Erilda. Ach Wertwrold!— das aͤngſtliche Stoͤrmen in meinem Herzen ſagt mir, daß ich im Begriff ſtehe, ein Verbrechen zu begehen und die Rache des Himmels auf mich zu laden. Verlaß mich!— ich wage es nicht dieſen Schritt zu thun. Laß mich bleiben, und als Morvens Gattin, mein Schickſal mit Ergebung tragen.
Wertwrold. Meineidige Erilda! treulo⸗ ſes, wankelmuͤthiges Maͤdchen! erfuͤllſt Du ſo Deine Schwuͤre? iſt das Deine Liebe? iſt das
Deine Treue und Beharrlichkeit? Wehe mir!
daß ich mein ganzes Vertrauen auf Dich ſetzte!
Wehe mir, daß der ungluͤckliche Wertwrold ſeine 4 ganze Hoffnung und ſein Gluͤck in Deine Haͤnde 4 legte! So lebe denn wohl! lebe wohl auf ewig.”“
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