Teil eines Werkes 
4. Theil (1805)
Entstehung
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So ſchieden Beide von einander; Jedes

von ihnen uͤberließ ſich dem Entzuͤcken uͤber die

feurige Liebe des andern Theils, und der fol⸗ gende Abend war zu Erildens Flucht aus der vaͤterlichen Burg feſtgeſetzt.

Kaum umglaͤnzte am folgenden Morgen die aufgehende Sonne die Gegend umher, ſo erblickte man in der Ferne Morven mit ſeinem zahlreichen Gefolge uͤber die Gebirge daher kom⸗ men; die Morgenſonne ſpiegelte ſich in den glän⸗

zenden Waffen, und einige Abgeſchickte verkuͤn⸗

deten die Nachricht von der Annäherung des lie⸗ begluͤhenden Braͤutigams auf der Burg. Die, Burgthore wurden geoͤffnet, weiße Faͤhnlein weh⸗ ten von den Mauern herab dem Kommenden zum frohen Willkommen entgegen, feſtlich geſchmuͤckt ſtanden die Knappen bereit um ihn zu empfan⸗ gen, und Barden und Harfner erhoben ihre

Melodien zum Lobe des tapfern Morven und der ſchoͤnen Erilda

Unter dem Freudengeſchrei des Volks zog Morven in die Burg ein, wo ihn Ritter Rhys⸗ wick mit hoher Freude bewillkommte und ihn ſo⸗ gleich zu Erilden fuͤhrte, die er auf den Empfang

ihres Braͤutigams hatte gehoͤrig vorbereiten

laſſen. Schoͤn, wie die Goͤttin der Liebe, ſtand

. Erilda, im weißen jungfraͤulichen Gewande, un⸗ er ihren Jungfrauen, und die Unruhe, welche

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