fuͤhlt Pst. und zwar in demſelben Augenblicke, wenn ſie im Begriff ſteht, die Annehmlichkeiten
des jungen Lebens zu genießen?— Erilda,
dieſe friſch gepfluͤckte Knospe wird in wenig Augenblicken dahinwelken, und, ehe ſie noch ſich entfaltete, ſtirbt ſie unbeklagt. Jene voll auf⸗ gebluͤhete Roſe hat alle Freuden des Lebens ge⸗ noſſen, und jetzt bereitet auch ſie ſich zum Tode, ſchon ziehen ſich ihre erbleichenden Blaͤtter wel⸗ kend zuſammen, ihr wohlriechender Duft iſt dahin, der erg uickende Thau belebt ſie nicht mehr, und waͤre ſie auch nicht gebrochen worden, ſo wuͤrde ſie doch eben ſo bald an ihrem Zweige verwelken.“)
Erilda. Ich verſtehe Dich nicht.
Wertwrold. Erilda, wenn eine von die⸗ ſen Blumen von dem Lebenszweige abgeriſſen werden muß, welche wuͤrdeſt Du aufopfern?
Erilda. Allerdings die voͤllig aufgebluͤhte.
Wertwrold. Nun dann, Erilda, ſo lebe! lebe, um Gluͤck und Wonne im hoͤchſten Maaße zu genießen.
Erilda. Wertwrold, Deine Worte fuͤhren einen ſchrecklichen Sinn in ſichz mein Herz bebt bei dem Gedanken, wenn ich Dich recht verſtehe.
Wertwrold. Nicht doch. Ich fordere blos, daß Du leben, und gluͤcklich leben ſollſt; iſt dieſer Gedanke ſo verworfen, daß Du vor
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ihm zurückbeben muͤßteſt? Du ſollſt die Wonns⸗ 4


