gluͤcklich zu machen, und, wenn er ihr Woht wirklich wuͤnſchte, ſeinen Plan aufzugeben. „Wie?— rief Rhyswick erſtaunt aus,—
hoͤre ich auch recht? Du weigerſt Dich den Ge⸗
mahl, den ich fuͤr Dich waͤhlte, der unſerm Hauſe neuen Glanz geben und Dich gluͤcklich machen wird, von meiner Hand anzunehmen“
Erilda. O mein Vater! nie werde ich Gluͤck in den Armen eines Mannes finden koͤn⸗ nen, fuͤr den mein Herz nichts fuͤhlt. Wenn Euch die Ruhe und das Gluͤck Eurer Tochter werth iſt, o ſo beſchwoͤre ich Euch, gebt die Bewerbung um meine Hand zuruͤck, Erilda kann nie Morven’'s Gattin werden, ein Anderer hat ihr Herz gefeſſelt, nnd nur durch dieſen kann ſie gluͤcklich ſeyn.
Rhyswick. Wie, Erilda? biſt Du von Sinnen? Du ſchlaͤgſt den Erben des Thrones von Wallis aus, um deſſen Beſitz Tauſende Dich beneiden?
Erilda. Noͤgen dieſe ihn hinnehmen,
mag Morven unter ihnen eine Gattin waͤhlen,
die mehr als Erilda ihn durch Liebe zu begluͤk⸗ ken verſteht, ſein Beſitz wuͤrde mich hoͤchſt elend machen. Ich darf ihn nicht taͤuſchen, es waͤre
Verbrechen meine Hand zu verſchenken, wenn
ein Anderer mein Herz beſitzt. Rhyswick. Ich verlange den Verhaßten nicht zu kennen, der meiner Tochter Herz be


