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Pilger. Weißt du es nicht, daß von dem duͤſtern Abend an, bis zu der Ruͤckkehr des Morgens, gegquaͤlte Geiſter in jenen Burg to⸗ ben? Noch jetzt bethauet grauſenvolter Schweiß meine Stirne und bebend ſchlaͤgt mein Herz,
wenn ich daran denke, was ich dort geſehen habe. Eremit. Wareſt du ſchon dort. Pilger. Ja. Erfreut vielleicht ein ſiche⸗ res Obdach dort zu finden, eilte ich in die ver⸗ ödeten Mauern dieſer Burg. Ich zuͤndete auf dem Heerde einige Reiſer an, um meinen ſchau⸗ ernden Koͤrper zu erwaͤrmen, und breitete die frugale Koſt meines Querſacks auf den Boden aus. Mit froͤh ichem Herzen ließ ich es mir wohl
ſchmecken, doch ploͤtzlich ward ich durch die men⸗ 5 ſchenfelndlichen Unholde, die dort ihr furchtbares
Spiel treiben, erſchreckt. Ein furchtbares Getoͤſe uum mich her dleichte meine Wange, eine Flamme zuckte aus dem Boden empor und vor mir ſtand die Geſtalt eines Kriegers in voͤliger Waffenruͤ⸗ ſtung; von dem Helm herab wehte ein blutrother Federbuſch, und furchtbar wie das Anſchauen des Baſilisken war der flammende Blick, womit mich die Schreckensgeſtalt anſtarrte. Ich wollte flie⸗ hen, aber mein Fuß ſchien wie in den Boden gewurzelt, und von Entſetzen durchbebt, drohte mein Herz mir die Bruſt zu zerſprengen Laut ertoͤnte jetzt eine weibliche Stimme durch die ls.„Crilda!“ rief die Geſtalt und Aianel.


