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Der Nitter. mit dem blutrothen Federbuſche. Eine Walliſiſche Sage.
Eine kalte ſtuͤrmiſche Winternacht lag uͤber die ſchlummernde Welt ausgebreitet; einſam und mit furchtſamen Schritten eilte ein Pilger daher. „ Wohin des Weges?“— redete ihm der Ere⸗ mit des nahen Felſen an, der eben nach ſeintee Klauſe zuruͤckkehrte. „Kalt iſt der Nordwind, der um die Ge⸗ birge tobt,— ſeufzte der Pilger— eiſig iſt der 3 Schnee, der uͤber die Halde weht, gefroren iſt der Pfad, der ſich durch den Forſt windet, auf den blaͤtterloſen Baͤumen haͤngt des Winters grauer Froſt, und freudenleer iſt die Bruſt deſe ſen, der beſtimmt iſt, den einſamen Pfad in einer Nacht wie dieſe dahin zu wandern.“ Eremit. Wende dich Pilger, und richte deinen Schritt zu Rhudd an's verfallenen Mau⸗ ern, ſie werden dir Schutz und Ruhe darbieten, um mit dem folgenden Morgen geſtärkt weiter ziehen zu koͤnnen.


