Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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den Leichnam an, ohne ſich das Raͤthſel dieſes Auftritts ertlaͤren zu koͤnnen.

In dieſem Augenblicke der allgemeinen Ver⸗ wirrung erblickte man Adelfred, der jetzt aus einem innern Gewoͤlbe der Hoͤhle hervortrat. An ſeinem Arme ſchwebte ein Frauenzimmer matt und kraftlos daher. Ein allgemeines Freudengeſchrei durchdrang die Hoͤhle, als die Vaſallen ihren Gebieter erblickten; mit unge⸗ ſtümmen Entzuͤcken ſtuͤrmten ſie ihm entgegen und von allen Seiten toͤnte es wie aus einem Munde⸗Es lebe der edle Adelfred!

Bleich und zitternd ſtuͤrzte Iſerit zu Adel⸗ fteds Fuͤßen hin, und ſeine entſtellten Zuͤge, ſein Beben, waren die beredeſten Zeugen ſeines ſchuldbewußten Innern. Von dem Schrecken dieſes unerwarteten Ausgange ſeines Buben⸗ ſtuͤcks heftig erſchuͤttert, bekannte der Boͤſewicht ſeine Schuld, und voll Schaudern und Entſetzen traten die Anweſenden bei ſeinem Geſtaͤndniſſe zuruͤck.

Als Adelfred ſich von Ali Scheing loßriß und nach dem hintern Theile der Hoͤhle eilte, um die Ankunft des unbekannten Freundes zu erwarten, auf welchen ihn der erhaltene Beieß aufmerkſam gemacht hatte, drangen die Seuf⸗ zer einer klagenden weiblichen Stimme aus ei⸗ nem der innern Gewoͤlbe zu ſeinem Ohr. Von Erſtaunen gefeſſelt, lauſchte er, woher dieſe