Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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bleich und bebend und zum Geſpenſt entſtellt, uͤber dem blutenden Leichname. Die ſchrecklich⸗ ſten Gedanken durchkreuzten ſein Gehirn, man⸗ nichfaltige verworrene Leidenſchaften wüͤtheten in ſeinem Innern und kaͤmpften mit der Natur. Sein Buſen war gewaltſam zuſammengepreßt, ſein Herz war zerriſſen, unfaͤhig den ſchreckli⸗ chen Sturm in ſeinem Innern zu ertragen und von den Schaudern des Todes durchſchuͤttert, ſtuͤrzte er zur Erde und ohne einen Seufzer gab gab er das Leben auf.

Ploͤtzlich ward die Hoͤhle von Fackelſchein erhellt, und eine Menge Vaſallen Adelfred's, von Iſerit angefuͤhrt, naͤherten ſich eilig dem Schauplatze dieſer Schreckensſcene. Stuͤrmiſch

drangen ſie herein und dem blutenden Leichname

des Ermordeten entgegen, doch kaum hatten ſie dieſen erblickt, als ſie auch uͤberraſcht zuruͤck⸗ taumelten und wie aus einem Munde riefen: Owain!

Von dieſem Ausrufe bis in das Innerſte der Seele gewaltſam durchbebt, eilte Iſerit naͤ⸗ her hinzu und von Entſetzen ergriffen taumelte er zuruͤck, als er in dem Ermordeten den Ge⸗ noſſen ſeiner Bosheit, den nichtswuͤrdigen Owain erkannte. Der Böſewicht zitterte und war dem Umſinken nahe, kalter Schweiß befeuchtete ſeine Stirn und mit graſſen Blick ſtarrte ſein Auge