Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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Ali Scheing kann ja nicht weiter erretten, ſeine Dienſte ſind voruͤber, Adelfred bedarf ſeiner nicht mehr, er iſt ſeiner uͤberdruͤßig und der Un⸗ dankbare ſtoͤßt ihn nun veraͤchtlich von ſich. Nichts mehr! knirſchte der Unglaͤubige,

du treibſt mich zur Verzweiflung.

Er ſterbe! fuhr Iſerit fort, um

des Sultans willen, der die geliebte Zulima

von ſeinem blutenden Herzen riß, um dein Gluͤck zu gruͤnden; um deines Weibes willen, das in troſtloſem Jammer verſchmachtete; um deiner armen verlaſſenen Kinder, um des Verluſtes deiner Freiheit willen!

All Scheing war auſſer ſich, ſein Anblick war uͤber jeden Ausdruck ſchrecklich und fuͤrch⸗ terlich, und unwillkuͤhrlich griff ſeine Hand nach dem Dolche. In dieſem Augenblicke erſchien Adelfred's Geſtalt in einem Mantel gehuͤllt in dem hintern Theile des duͤſtern Gewoͤlbes, und

ſeiner ſelbſt nicht mehr bewußt, ſtuͤrzte Ali ihm

mit gezuͤcktem Dolche entgegen, und ſtieß ihn dem Verhaßten in die Bruſt. Mit einem durch⸗ dringenden Ausrufe des Schreckens ſtuͤrzte das Schlachtopfer ſeiner Wuth entſeelt zu Boden.

Die ſchreckliche That war vollbracht, und voll ſataniſcher Schadenfreude eilte nunmehr

Iſerit zuruͤck, um in der Burg Laͤrm zu unn.

chen und Leute herbei zu holen. In grauſenvoller Stellung ſtand Ali Sdena