Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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genug, dein Leben zu ſchonen um ſich durch dieſe erkuͤnſtelte Großmuth bei Zulima deſto hoͤher in Gunſt zu ſetzen.

Ali knirſchte vor Wuth, die ihn auſſer Stand ſetzte ein Wort hervorzubringen. Iſerit bemerkte dieſes ſehr gut und ermangelte nicht dieſe empoͤrenden Gefuͤhle in Ali's Buſen ſtaͤr⸗ ker empor zu fachen, indem er ſtuͤrmiſcher fort⸗ fuhr::Aus Dankbarkeit retteteſt du ſein Leben, und zum Lohne fuͤr deinen Edelmuth, trug er kein Bedenken, dir alles das zu rauben, was dir weit theuerer als dein Leben war. Er ent⸗ riß dich den Armen deines geliebten Weibes und deiner huͤlfloſen Kinder. Du opferteſt den Frieden deines Herzens fuͤr ihn auf, und was iſt ſein Dank? daß er dich zu ſeinem Sklaven machte und aus ſchaͤndlichem Eigennutz dir Hoff⸗ nungen vorſpiegelte, die niemals konnten erfuͤllt werden, indem er dir damit ſchmeichelte deine Zulima wieder zu finden, die doch auf ewig fuͤr dich verloren war. Damals, als er deiner Huͤlfe noch bedurfte, wuͤrde er dich nicht ſo wie jetzt oon ſich geſtoſſen haben. Jetzt haßt er dich, und dein tiefer Schmerz uͤber den Jerluſt deſſen, was ſein Eigennutz dir raubte, macht ihm Ver, gnuͤgen, wuͤrde er auſſerdem nicht alles aufbie⸗ ten um dir Troſt zu ſchenken und durch dop⸗ pelte Liebe das Geſchehene vergeſſen zu machen?

Auͤſternheit geluͤſtete vielleicht nach ihr. Grund