Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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laß mich, Ali! und ſtoͤre mich hier nicht! rief er dem Unglaͤubigen zu.Nein, du ſollſt mich hoͤren! rief dieſer mit zornbefluͤgelter Stimme, ich habe mit dir zu rechten! Morgen, morgen, unterbrach ihn Adel⸗ fred, indem er ihn etwas unſanft von ſich ſchob und die Treppe hinunter in das Gewoͤlbe eilte.

Jetzt trat Iſerit aus ſeinem Hinterhalte wieder hervor und an Ali's Seite.Nun? redete er dieſen an, bedarf es noch eines Beweiſes zur Beſtaͤtigung meiner Worte? behandelt man ſo den Freund, den Retter ſei⸗ nes Lebens? Wehe dir, Ali! wenn du dieſe ſklaviſche, dich entehrende Behandlung gelaſſen ertragen kannſt. Ali Scheing, wo iſt das hef⸗ tige Feuer Aſiens? wo iſt der Geiſt und der edle Muth der Anbeter des Allah, deren du dich ruͤhmteſt?

Ali war in der heftigſten Bewegung, die ihn gaͤnzlich auſſer ſich ſetzte, und Iſerit fuhr fort.Adelfred erſchlug den großen Sultan Perſiens, deinen Freund und Wohlthaͤter, der dir auf eine ſo edelmuͤthige Art, die geliebte Zulima ſchenkte. Er ſchonte zwar deines eigenen Lebens und rettete dich aus den Häͤnden ſeiner grauſamen Krieger, aber warlich nicht aus rei⸗ nem Edelmuthe. Zulima, die ſchoͤne und rei⸗ zende Zulima, war ja dabei gegenwaͤrtig, ſeiner

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