Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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36 Adelfreden hatte das Geraͤuſch an dem Eingange der Gewölbe aus ſeinem duſtern Nachdenken aufgeſch eckt, er blieb ſtehen, und indem er die Fackel uͤber ſein Haupt hielt, blickte er forſchend nach der Urſache dieſes Geraͤuſches. Voll Ver⸗ wunderung den Ali Scheing zu einer ſolchen

Zeit an dieſem Orte zu erblicken, kam Adelfred

auf dieſen zu:Iſt es moͤglich? redete Adel⸗ fred den Unglaͤubigen an, Ali Scheing, du biſt es? ſprich, wie ſoll ich mir das Raͤthſel

deiner unerwarteten Erſcheinung an dieſem

ſchauervoſlen Orte und in dieſer Mitternachts⸗ ſtunde erklaͤren 2⸗.

Der Zufall, oder eine unſichtbare hoͤhere Macht, hat mich hierher gefuͤhrt, erwi⸗ derte Ali kalt, und mit dumpfer Stimme eines gewaltſam unterdruͤckten Zornes.

Zufall? fragte Adeifred mit erhoͤhter Verwunderung, und du haͤtteſt keinen andern Antrieb dazu gehabt, dieſen ungewoͤhnlichen We anzutreten?

Keinen, murmelt Ali Scheing duͤſter vor

ſich hin.

Sey es wie es wolle, erwiderte Adel⸗ fred, ſo muß ich von dir verlangen, mich jetzt zu verlaſſen. In die em Augenblicke brumm⸗

te die Glocke die Stunde der Mitternacht, und

Adeifreos Ungeduld und Unruhe ſchien ſich mit

jedem Schlage der Glocke zu vermehren.Ver⸗