Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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bange Ahnung, daß ich mich auf immer von Weib und Kindern trenne. Tiefe Schwermuth be⸗ maͤchtigte ſich meiner Seele, und mein Schmerz grenzte an Verzweiflung, wenn ich an Zulima und meine armen verwaiſten Kinder dachte. In dieſem fuͤrchterlichen Zuſtande meines In⸗ nern kamen wir Beide endlich in einem europaͤi⸗ ſchen Hafen an, wo es ein Schiffer uͤber ſich nahm uns nach Britannien zu bringen. Wir kamen in Wallis an, aber um die Ruhe und um das Gluͤck meines Lebens war es auf immer geſchehen. Getrennt von Weib und Kindern, die uͤber meine Flucht untroͤſtlich ſeyn muͤſſen, muß ich jeden Tag mit neuem wuͤthenden Schmerze mein trauriges Daſeyn beſeufzen.

Der Unglaͤubige endigte hier ſeine Erzaͤhlung und ein Strom von Thraͤnen zeugte von der Groͤße und Heftigkeit ſeines Schmerzes.Bei Gott! rief Iſerit mit erkuͤnſtelter Ruͤhrung und Tdeilnahme aus, ich fuͤhle die ganze

Groͤße deiner Leiden, in welche dich die Waͤrme

deines Herzens und dein Edelmuth gefuͤhrt ha⸗ ben. Armer ungluͤcklicher Ali!

Ja wohl ungluͤcklich! ſeufzte Ali, ach koͤnnte ich nur noch einmal meine geliebte Zulima ſehen, nur noch einmal meine verwais⸗ ten Kinder an mein Herz druͤcken!

Denke nicht weiter hieran, armer Ali!

fiel ihm Iſerit inss Wort, deine geliehte

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