Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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lich nach der Hoͤhle, die Adelfreden verbarg. Ich entdeckte ihm die nahe drohende Gefahr, die uͤber mir ſchwebte; da ich jedoch zu redlich gegen ihn dachte, als daß ich ihn der Rache des Sultans wieder uͤberliefern konnteſo drang Adelfred ſo lange mit Bitten, Thraͤnen und Vorſtellungen in mich, bis ich mich endlich in der Groͤße meines verzweiſlungsvollen Schmer⸗ zes entſchloß: mein Vaterland und Alles, was mir werth und theuer war, zu verlaſſen und mit ihm zu fliehen; indem Adelfred mir die ſchmeichelnde Hoffnung, meine geliebte Zulima in einem chriſtlichen Lande wieder zu finden,

ſo ſehr zur Gewißheit zu erheben wußte, daß

ich keinen Augenblick an der Erfullung dieſer Hoffnung zweifeln konnte. Wir eilten zu dem naͤchſten Ufer, wo uns ein Boot aufnahm und mit uns den fernen Gegenden zuſegelte. Adelfred ward von einer begluͤckenden Hei⸗ terkeit beſeelt, allein jemehr ich jetzt reiflicher uͤber meine Flucht nachbachte, um ſo niederge⸗ ſchlagener und trauriger ward ich. Ich hatte zwar nicht unterlaſſen, meinem geliebten Weibe

ddurch den zuruͤckkehrenden Schiffer Nachricht von

mir zu geben und ſie zu bitten mir unverzuͤg⸗

lich nachzukommen, allein es war ſehr zweifel⸗

haft, ob Zulima dieſe Nachricht erhalten wuͤrde,

und mit jedem Schritte, mit welchem ich mich

von Bedamoora weiter entfernte, ſtieg meine