Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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und ſein Blick mich zu vernichten drohte. Ich

Tod zu ſuchen, doch auch dieſer ſchien mich zu

thete er um mich her, ich aber ſollte leben, um

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waͤhrte mir das verlangte Gehoͤr. Ich wagte es ihm meine Liebe zu Zulima zu bekennen, doch kaum war der Name Zulima meinen Lippen entſchwebt, als ſich ſeine Stirn zornig umwoͤlkte,

ſlehte um Gnade und Verzeihung zu ihm empor. „Hinweg!— rief er mir zornig zu.— hinweg, Verwegener, und rechne es nur deiner mir be⸗ kannten Tapferkeit und den Verdienſten deines Vaters zu, daß ich dich fuͤr deine Kuͤhnheit nicht beſtrafe. Wage es jedoch nicht ferner dein Auge 8 zu einem Gegenſtande zu erheben, den dein Sultan verehrt, oder zittre fuͤr dein Leben!“

„Voll Verzweiflung verließ ich ihn, und alle meine Bemuͤhungen Zulima wieder zu ſehen blieben fruchtlos; ſie war aus der Gegend ver⸗ 1 ſchwunden und einſam beweinte ich mit Qualen 4 des Todes ihren Verluſt. Das Leben war mir ohne Zulima verhaßt, mit wilder Raſerei ſtuͤrzte ich mich in das Gewuͤhle der Schlacht, um den

ſliehen. In tauſend ſchreckbaren Geſtalten wuͤ⸗

mit jedem Tage mein Elend ter zu fuͤhlen. 18 „Jetzt ruͤckte das Heer der Chriſten nach Salem vor, hoch wehete das rothe Kreuz und eben ſo ſtolz uͤberſchauete der goldne halbe Mond die Ebene, waͤhrend die treuen Verehrer Allaty⸗s

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ſtaͤrker und lebhafe.