Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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die befiederten Saͤnger des Haines begannen, von

dem Zephir erquickt, ihre lieblichen Melodien, doch ich bemerkte alles dieſes kaum; denn ich hatte nur Sinn und Gefuͤhl fuͤr ſie, die mein ganzes Herz erfuͤllte.“

„Meine Augen waren unaufharlich auf das Gebaͤude geheftet, das meine angebetete Unbe⸗

kannte in ſich faßte. Endlich,— o Allah! wel⸗

che Freude fuͤr mein Herz!— endlich oͤffnete ſich die Thuͤre, und ſie erſchien, die reizende Tochter der Sonne, von denſelben Sklavinnen, die ſie zuvor umgeben hatten, begleitet. Sie naͤherte ſich mir und von meiner Aufwallung uͤberwaͤltigt, war ich eben im Begriffe ihr entge⸗ gen zu eilen und mich ihr zu Fuͤße zu werfen⸗ als ich neben mir ein Armband erblickte, das die reizende Unbekannte hier verloren hatte. Dieſes

benutzte ich ungeſaͤumt als ein Mittel, mich mit

ihr bekannt zu machen. Ich flog ihr entgegen und ſank ihr zu Fuͤßen, doch ich vermochte es nicht, nur einen einzigen Laut hervorzubringen, und nur mit ſtummen Lippen, aber mit deſto beredterm Ausdruck meiner Blicke konnte ich ihr das Armband darreichen. Sie nahm es von mir an, und hob mich mit einem bezaubernden Laͤcheln von dem Boden auf; großer Allah! wie durch⸗

bebte ihr Beruͤhren all meine Nerven! Ich druͤckte ihre Hand an meine brennenden Lippen.„Ver⸗ zeihe mir, reizende Tochter der Sonne,— ſtam⸗