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gen Zuntma,— hub Alt Scheing ſeine Erzaͤh⸗ lung an,— der, als die blutduͤrſtigen Chriſten un⸗ ſere Ufer verheerten und mit Feuer und Schwert ſich beſtrebten uns von dem Glauben unſerer Vaͤter abtruͤnnig zu machen, und uns einen neuen verabſcheueten aufzudringen, ſeine kriegeriſchen Vertheidiger unſers Glaubens auf den Gefilden von Bedamoora verſammelte. Ich folgte mei⸗ nem Vater in den Krieg und erhielt das Kom⸗ mando uͤber eine Schaar tapferer Krieger, deren Glaube und Vaterlandsliebe ſo eng mit meinem Herzen verſchwiſtert war, daß jeder Verſuch des Schwertes der Chriſten vergebens war uns zu trennen.“
„Der Sultan theilte die Gefahren des ver⸗ heerenden Kriegs mit ſeinen Kriegern, er ſelbſt ſtand an unſerer Spitze und wir ſtanden feſt und unerſchuͤtterlich, um unſern Glauben, unſer Va⸗ terland und unſern Herrſcher gegen die Waffen der Chriſten zu ſchuͤtzen.
Eines Tages ſchweifte ich um mich zu zer⸗ ſtreuen umher, und in Gedanken verſunken, be⸗ merkte ich es nicht eher, daß ich mich weiter, 5 als es meine Abſicht geweſen war, von dem Lo⸗ 8 ger entfernt und in die Wuͤſte verirret hatte, als bis die feuchten Winde den Sand der Wuͤſte wirbend empor dreheten und mich aus meinen einſamen Betrachtungen aufſcheuchten. Die Luft war dick und brennend, die ſtechenden Inſekten


