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gegen ihn in Owain's Herzen, deſtomehr brü⸗ tete der argliſtige Heuchler uͤber Planen den argwohnloſen Freund zu vernichten.
Adelfred ward in den vollen Beſitz ſeines Eigenthums eingeſetzt, freudig legten ihm ſeine Vaſallen den Eid der Treue und des Gehorſams ab und rings umher herrſchte Freude und Ent⸗ zuͤcken. Ali Scheing ward von Jedermann als der Freund und Liebling des geliebten Adelfred's geehrt, doch konnte dieſes und der allgemeine Wohllaut der Freude, die duͤſtern Wolken der
Schwermuth und eines tief verſchloſſenen Kum⸗ mers nicht von Ali's Stirn verſcheuchen. Die allgemeine Froͤhlichkeit hatte keine Gewalt ihn aufzuheitern: wenn er auch in Adelfred's Ge⸗ genwart einige Heiterkeit erzwang, ſo ſuchte er deſto oͤfter die oͤdeſten Plaͤtze auf, um ſich dort ungeſtoͤrt und unbemerkt ſeinem geheimen Gram uͤberlaſſen zu koͤnnen.
Unter der taͤuſchenden Maske der Freund⸗ ſchaft, war indeſſen Owain raſtlos darauf be⸗ dacht, wie er ſeinen Vetter erreichen koͤnnte ohne jedoch einigen Schein der Schuld gegen ſich zu haben. Iſerit, der Theilnehmer ſeiner Bosheit und ſein Rathgeber, ſtand ihm auch hierbei zur Seite und von Beiden wurden tauſend Plane zu Adelfred's Untergange angelegt, aber auch
eben ſo bald wieder verworfen, bis dann enda
lich Iſerit’s Bosheit einen Anſchlag machte⸗,


