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den Sieg dieſes blutigen Tages entſcheiden, mit⸗ ten durch die Saͤhel und Pfeile der Feinde dran⸗ gen die Chriſten vor, und der ſtolze Sultan von Perſien fiel.“
„Und Adelfred?— fragte Owain mit er⸗ kuͤnſtelter Theilnahme.— Er iſt der Einzige, fuͤr den mein Herz ſich intereſſirt, reiß mich aus der peinigenden Ungewißheit, worin ich wegen des Lebens meines edeln Vetters und dem Theilnehmer meiner jugendlichen Vergnuͤgungen ſchwebe. Vernichte meine bruͤderliche Beſorgniß um ihn, ſage mir, daß er noch lebe, daß ich bald die Freude genießen werde, ihn wieder zu um⸗
armen.“.
Der Pilger ſchien erſtaunt und tief geruͤhrt bei dieſen Aeuſſerungen des Heuchlers; endlich fuhr er fort: Adelfred war es, der das Herz des ſtolzen Sultans von Perſien ſpaltete, und ſeine Tapferkeit entſchied den Sieg dieſes bluti⸗ gen Tages, aber er ſelbſt ward das Opfer fuͤr dieſen Sieg. Aus mehrern Wunden ſtroͤmte das Herzblut des kriegeriſchen Adelfreds. Er war er⸗ ſchoͤpft, und ein gut gezielter Pfeil erleichterte ihm die Schmerzen des Todes und entriß ihm ſchnell die wenige Augenblicke, die er noch elend haͤtte dahin ſchmachten muͤſſen.“
„Gott! das iſt zu viel!— rief Owain aus,
und ſank auf dem Sopha zuruͤck. Tief erſchuͤt. tert flog der Pilger auf ihn zu und druͤckte ſeine


