Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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„In dem gefaͤhrlichſten Gefechte,— fuhr der Pilger fort, ſtand Koͤnig Richard feſt und unerſchuͤtterlich. Rings um ihn her, fielen ſeine Krieger und er ſtand und kaͤmpfte, ſein Arm that Wunder der Tapferkeit, doch mit jedem

Augenblicke vergroͤßerte ſich auch die Gefahr fuͤr

ihn. Adelfred ſahe die Gefahr, worin ſein Köͤ⸗ nig ſchwebte, er eilte mit einem Trupp muthi⸗ ger Krieger zu ſeiner Huͤlfe hinzu, und rettete das theuere Leben des Koͤnigs.“

„Heldenmuͤthiger Vetter!— rief Owain aus,— dieſe That ſoll dich unſterblich machen! ich will deinem Ruhme ein Denkmal ertichten, und die kuͤnftigen Zeitalter ſollen dieſe deine That noch ehren!“

„Der Koͤnig hatte kaum ſo viel Zeit, ſeinen Befreier an ſein Herz zu druͤcken, fuhr der Pil⸗ ger fort,— die Schlacht ward mit erneuertem Feuer fortgeſetzt. Adelfred war immer da, wo die Gefahr am groͤßten war. Zwei Wunden hatte er bereits auf der Bruſt erhalten, doch er fuͤhlte dieſe nicht, aber um ſo ſchmerzlicher ſchien er die Wunde zu fuͤhlen, die ihm die Niederlage derer, fuͤr die er focht, ſchlug. Ich ſahe ſeinen Helm entzwei ſpalten und ihn be⸗ taͤubt zu Boden ſtuͤrzen, doch raffte er ſich mit neuem Muthe wieder empor, und der Tod gieng vor ihm her, Blut und Leichen bezeichneten ſei⸗ nen Pfad, Nur der Tod des Sultans konnte