Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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mer erſcheinen, was wird es ihm frommen? es wird ein leichtes ſeyn, ihn, der ſich Karadok's Sohn nennet, zu einem Betruͤger zu ſtempeln, der Euch durch Taͤuſchung und Betrug Euer rechtmaͤßiges Eigenthum zu rauben ſucht und die Herrſchaft uͤber Lanbedder erſchleichen will. Laßt dieſen graubaͤrtigen Barden kommen, und laßt ihn in Gegenwart Euerer ſaͤmmtlichen Die⸗ nerſchaft ſeine Erzahlung wiederholen und Adel⸗ fred's Tod beſtaͤtigen.“

Owain nahm den Vorſchlag an, die beiden Fremdlinge wurden zu ihm heraufgerufen, und kin buntes Gedraͤnge von Dienern fuͤllte mit ihnen zugleich das Zimmer. Nach einigen ihm vorgelegten Fragen, welche der verſtellte Pilger dreuſt beantwortete, hub dieſer an⸗

„Beide Heere trafen ſich auf den Ebenen von Salem: das chriſtliche Heer beſtand aus dem Kerne der tapferſten Krieger vieler Laͤnder, doch war das feindliche Heer ihm an Anzahl weit uͤberlegen. Der blutige Kampf begann; Koͤnig Richard flog mit einem ausgeſuchten Haufen tapferer Krieger in des Sultans Lager und bahn⸗ te ſich mitten durch alle ihn umringenden Ge⸗ fahren einen Weg bis zu ihm. Mit Loͤwenmuth focht Richard und nur die ihm uͤberlegene Menge der Feinde konnte ihn wieder zuruͤckdraͤngen. 44

„„Und Adelfred?“ fragte Owain.