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Salem, wo die Chriſten dem maͤchtigen Vor⸗ dringen des halben Mondes weichen mußten. Dort war es, wo auch Adelfred in dem Kampfe mit einem jungen Sarazenen, wegen eines chriſt⸗ lichen Panieres, das dieſer einem ſterbenden Soldaten abgenommen hatte, fiel. Furchtbar war der Kampf, der ſich gewiß zu Gunſten des Sohnes Karadok's wuͤrde entſchieden haben, wenn nicht in demſelben Augenblicke, wo ſein tapferer Arm ſiegen ſollte, ein feindlicher Pfeil ſeine Bruſt durchbohrt haͤtte.“
Iſerit flog ſogleich um ſeinem Gebieter dieſe erfreuliche Nachricht des Pilgers zu hinter⸗ bringen.
„Dieſer Pilger iſt ein Betruͤger,— er⸗ wiederte Owain, nachdem Iſerit ihm ſeine Nach⸗ richt mitgetheilt hatte,— Adelfred iſt nicht todt, habe ich nicht ſichere Nachrichten, welche es bezeugen, daß der Verhaßte noch lebt und jetzt auf der Ruͤckkehr in ſein Vaterland begrif⸗ fen iſt?“
„Mag es Wahrheit oder Lüͤgen ſeyn, was uns dieſer Pilger erzaͤhlt,— verſetzte Iſerit,— was kuͤmmert das uns? wenn Ihr ſeine Erzaͤh⸗ lung nicht beſtaͤtigen wollt, ſo bietet ſich gleich⸗ wohl darin eine ſehr gute Gelegenheit fuͤr Euch dar, die Vermuthung, daß Adelfred noch lebe, welche unter Euern Vaſallen noch immer herrſcht⸗ zu unterdruͤcken. Mag dann der Verhaßte im


