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fred ſtimmte auf ihre Bitten einige Romanzen an, bis endlich ſein Geſang und ſein Harfen⸗ ſpiel einem unterhaltenden Geplauder Platz machte„indem man ihn mit Fragen und Bitten beſtuͤrmte, ſeine Abentheuer in dem heiligen Lande zu erzaͤhlen.
„Ich war nicht immer, was ich jetzt bin, ein armer Pilger,— hub Adelfred an,— nein, ich habe an der Seite des tapfern Richard ge⸗ fochten, habe oft die Ebenen von Libanon mit dem Blute der Unglaͤubigen befieckt geſehen, und das heilige Kreuz hoch uͤber den geſtuͤrzten hal⸗ ben Mond der Feinde uͤber die blutigen Ebe, nen wehen ſehen.“
Iſerit, der Liebling Owain's, deſſen Rath⸗ geber und der Mitgenoſſe ſeiner Bosheit, un⸗ terbrach den Pilger durch ſeine Erkundigungen nach Adelfred.„Hoͤrtet ihr nie von Adelfred von Lanbedder?“ fragte er.
„Ich war ihm zur Seite als er fiel!“ er⸗ wiederte der verſtellte Pilger.
„Er fiel?— fragte Iſerit mit freudigem Ausdrucke; indem er von ſeinem Sitze aufſtand und naͤher zu dem Pilger trat.— So log das Geruͤcht wirklich nicht? er iſt todt?— erzaͤhlt weiter.“
Adelfred fuhr fort:„Dieſer blutige Tag, an welchem Adelfred fiel, brachte ſo manchem edeln Britten den Tod auf den Ebenen vor


