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und ſtimmte eine Romanze an, die er mit ſei⸗ ner Stimme begleitete, um ſich den Eingang in die feſt verſchloſſene Burg zu verſchaffen. Nach einiger Zeit erſchien Owain an einem Fenſte und die Blicke der beiden Verwandten begegne⸗ ten einander, ohne daß Owain in dem alten Saͤnger ſeinen Vetter erkannte. Wie ſchrecklich veraͤndert fand jetzt Adelfred die Geſichtszuͤge Owain'’s! Bleich war ſeine eingeſunkene Wange, jeder ſeiner Zuͤge war verwildert, und ſeine ganze abgezehrte Geſtalt wirkte ſo ſtark auf, Adelfred, daß ſein Geſang ſtockte, und voll Er⸗ ſtaunen und Mitleld ſein Auge auf der Schre⸗ ckensgeſtalt ſeines Vetters hieng. Owain konnte den forſchenden Blick des alten Pilgers nicht aushalten, und mit finſtern Mienen warf er das Fenſter zu, indem er ſich wieder davon entfernte. Adelfred ſtimmte ein anderes Lied an und ſang von den heiligen Kriegen, von gefochtenen Schlachten und von den uͤber die Unglaͤubigen erkaͤmpften Siegen. In kurzer Zeit öffnete ſich die Pforte, und ein Diener Owain's winkte dem Saͤnger naͤher zu kommen. Adelfred hieng die
Harfe uͤber ſeine Schulter und gieng mit Ai—
Scheing in die Burg hinein. Der Diener fuͤhrte
ihn durch die ſteinernen Hallen in ein Gemach,
wo die Dienſtleute Owain's verſammelt waren. Die beiden Fremdlinge wurden eingeladen ſich in den Kreis dieſer Dienſtleute zu ſetzen, A


