Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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bereitet hatte, doch ohne die Suͤßigkeiten eines erquickenden Schlummers zu genießen. Nach einer gramvoll durchwachten Nacht ſtand Adel⸗ fred mit dem Entſchluſſe von ſeinem Lager auf: in Begleitung des Unglaͤubigen, in der Verklel⸗ dung eines Pilgers aus dem heiligen Lande nach Lanbedder zu ziehen, um dort die wahren Geſin⸗ nungen ſeines Vetters zu erforſchen und ſich von der Wahrheit der Erzaͤhlung des alten Ruthwold's Gewißheit zu verſchaffen.

Adelfred theilte ſeinen Plan Ruthwolden mit, der denſelben billigte und ſogleich zur Aus, fuͤhrung deſſelben behuͤlflich war; indem er die noͤthige Verkleidung herbeiſchaffte. Ein langer Bart umſchattete Adelfred's jugendliche Wange, und ſeine Geſichtszuͤge verbarg das falſche graue Haar, das den Juͤngling zum Greiſe umwan⸗ delte, und ſehr gut zu dem aͤrmlichen Pilgerge⸗ wandte paßte. Mit einer Harfe trat er jetzt in Begleitung des Ali Scheing ſeine Wanderung nach Lanbedder an.

All die mancherlei Szenen ſeiner gluͤcklichen Kindheit vergegenwaͤrtigten ſich ihm wieder und erneuerten die Schmerzen, die mit dieſen Ruͤck⸗ erinnerungen verbunden waren, als Adelfred jetzt die verwilderte Gegend erreichte und die Burg ſeiner Väter ihm von dem Felſen herab entgegen daͤmmerte⸗ Endlich war die Burg er⸗ reicht. Adelfred ſchlug einige wilde Akkorde an