Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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eiteln. Wollt Ihr dem gutgemeinten Rathe

eines Greiſes folgen, ſo geht behutſam und vor⸗ ſichtig zu Werke. Fordert Euer rechtmaͤſiges Erbe nicht eher, als bis Euere Vaſallen Euch fuͤr ihren wahren Herrn erkannt haben, und bereitwillig Euere Angelegenheit zu unterſtuͤtzen, ſich zu Cuerer Vertheidigung waffnen. Owain wird ohne Zweifel alles anwenden um Euere Bemuͤhungen zu vereiteln, und Euch als einen Betruͤger, der ſich blos fuͤr Adelfred faͤlſchlich ausgiebt, gefangen nehmen zu laſſen. Seht Euch vor und vereitelt ſeine argliſtigen Raͤnke; denn er iſt Euch durch ſeine argliſtige Bosheit ſchon ſehr zuvorgekommen. Als ſich das Geruͤcht verbreitete, daß Ihr noch lebtet, ſo erkaufte er

zwei aus Palaͤſtina zuruͤckkehrende feile Betruͤ⸗

ger, nach deren Ausſage ſie Euch ſelbſt in dem Treffen hatten fallen ſehen und Zeugen Euerer

Beerdigung geweſen waren.“

„Ha der ſchaͤndlichen Betruͤger!—— rief Adelfred zornig aus,— und des noch ſchaͤndli⸗ cheren Boͤſewichts, der ſie erkaufte, doch bald ſoll der Nichtswuͤrdige das ganze Gewicht mei⸗ ner Rache fuͤhlen.“

Nach einer kleinen frugalen Mahlzeit, warf ſich Adelfred mit zerriſſenem Herzen auf das aͤrmliche Lager, das der alte Ruthwold fuͤr ihn

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