Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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eingewurzelten Groll unter der taͤuſchenden Mas, ke von Verſtellung, und kein Menſch konnte aus ſeinem Betragen etwas Arges ahnen. Eines Ta⸗ ges ſtuͤrzte er mit allem Ausdruck des heftigſten Schmerzes zu Karadok und Helenen herein und reichte dem Erſtern einen offenen Brief, indem er in erkuͤnſtelter Betaͤubung auf einen Seſſel ſant. Haſtig ergriff Euer Vater den Brief, doch kaum hatte er die erſten Zeilen geleſen, als er bleich und entſtellt zuruͤcktaumelte, und ſchmerzvoll außrief:„o mein ahnendes Herz!— mein Sohn, mein Adelfred iſt erſchlagen!“ Helena ſank bei dieſem Ausrufe bewußtlos zu Boden, und nur ſpaͤt erſt kehrten ihre entflohe⸗ nen Lebensgeiſter unter den ſorgfaͤltigſten Be.

muͤhungen Eures Vaters und Owain's zuruͤck.

Ruhe und Troſt war auf immer aus dem Her⸗ zen des Karadok's gewichen, und kurze Zeit darauf erfuͤllte die Nachricht von dem Tode des ehrwuͤrdigen Greiſes, die ganze Gegend mit tiefer Traurigkeit.

Adelfred ſank bei dieſen Worten betaͤubt in Ali's Arme, doch ſchnell ſuchte er ſich wieder zu ermannen, indem er eine hervordraͤngende Thraͤ⸗ ne von der Wange wiſchte und Ruthwolden auf⸗ forderte ſeine Erzaͤhlung fortzuſetzen.

„Nach dem Tode Euers edeln Vaters— fuhr Anshwel fort,— folgte ihm Swain als 3 gebie

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