ſeine zaͤrtliche zuneigung fuͤr Helenen hatte mit den zunehmenden Jahren einen immer hoͤhern Grad erreicht und der ſchoͤne Einklang dieſer zaͤrtlichen Gefuͤhle in Helenens Herzen, machte das Gluͤck des ſeinigen vollkommen. Der edle Karadok ſahe dieſe zaͤrtliche Leidenſchaft in den Herzen ſeiner guten Kinder keimen und empor wachſen, und wiegte ſich mit Entzuͤcken in die Traͤume einer ſegenvollen Zukunft die ihm das Gluͤck ſeiner Kinder in ihrer Berbindung ver⸗ hieß.
Dieſes war der eitvunkt wo Richard Löͤ⸗ wenherz den Thron von England beſtieg und die
Walliſer Edeln aufforderte, ſich mit ihm zu einem Kreuzzuge zu vereinigen. Befeuert von andaͤchtiger Schwaͤrmerei ſaͤumten die Va⸗
ſallen von Lambedder nicht, an dieſem Kreuz⸗ zuge Antheil zu nehmen, und ihre angebotenen Dienſte wurden vonu dem tapfern Richard mit Freuden angenommen.
Die Zeit hatte Karadok's Locken gebleicht und ſeine Kraft geſchwaͤcht; er ſahe ſich genoͤ⸗ thigt das Kommando uͤber ſeinen tapfern Krie⸗ ger von ſich abzulehnen, und an ſeiner Statt
ward Adelfred zum Heerfüͤhrer der Truppen
ernannt. Der junge Held weigerte ſich nicht
dieſem Rufe der Chre zu folgen, ſondern berei⸗ tete ſich voll Muth zu dieſem zuge nach Palaͤ⸗ ſtina vor,
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