Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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44.

Dieſer Krieger war ein wackerer Mann, ſiel ihm Adelfred mit Heftigkeit ins Wort, und mein guter Vater hat mir oft geſagt, daß nur Tugend und Tapferkeit, und nicht die eiteln und zufaͤlligen Vorzuͤge der Geburt, den Werth des Mannes beſtimmen. Helenens Vater ſtarb auf dem Felde der Ehre, er fiel fechtend in dem Kampfe fuͤr ſein Vaterland.

Er fiel fechtend, erwiederte Jener hoͤh⸗ niſch, aber die Ehre ward ſeinen Namen nie zu Theil; denn er war Einer von denen, die

als gemeine Soͤldner bei ihrem Tode nicht ver⸗ mißt werden und deren Andenken mit ihrem Tode verloͤſcht.

Der tapfere Krieger, der im Dienſte ſel⸗ nes Vaterlandes ſiel, verdient immer, daß jeder Edle ſein Andenken ehret, unterbrach ihn Adelfred aufgebracht, und der iſt ein ver⸗ achtlicher Elender, der einem ſolchen tapfern Krieger, der in der Ausuͤbung ſeiner Pflicht und in ſeinem ehrenvollen Berufe fiel, keine Thraͤne welhen kann..

Du vertheidigeſt die Sache dieſer Waiſe ſehr warm, verſetzte Owain mit bitterm Hohne, und Helena brach in Thraͤnen aus.

Die Sache einer bedraͤngten Waiſe kann nicht zu warm vertheidigt werden, unter⸗

brach ihn Karadok, der unbemerkt in dem Ge⸗ uͤſche das Geſpraͤch angehoͤrt hatte und jett