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und mehr voll ſorgloſer Unbefangenheit an ihn an. Heiter und froh flohen ihnen die Jahre der Kindheit dahin, und nichts als der immer mehr und mehr uͤberhandnehmende Murrſinn Owain's und ſein unfreundliches Betragen, ſtoͤrr⸗ ien zuweilen die unbefangene Helterkeit ihrer Her⸗ zen. Adelfred und Helena zogen ſich daher bald wieder von ihm zuruͤck, und gewoͤhnten ſich durch
ihren traulichen Umgang ſo ſehr an einander,
daß ſich Beide einander immer unentbehrlicher wurden, und die zaͤrtlichſte Zuneigung fuͤr ein⸗ ander ſchlich ſich allmaͤhlich in ihre jugendlichen Herzen ein.
Owain naͤhrte die gehaͤſſigſten und feindſe⸗ ligſten Gefuͤhle gegen ſeine beiden Freunde in ſeinem verdorbenen Herzen, er betrachtete ſie als die einzigen Hinderniſſe, die ſeinen hochfiegen⸗ den ſchaͤndlichen Wuͤnſchen und ſeinen ehrſuͤchti⸗ gen Hoffnungen, unumſchraͤnkter und einziger gebietender Herr von Lanbedder zu werden, im Wege ſtanden. Sein Haß gegen Beide ſtieg mit jedem Tage hoͤher empor, und uͤbereitte ihn oft in ihrer Gegenwart ſo ſehr, daß nur ſo unbefan⸗ gene und argwohnloſe Herzen wie die der beiden jungen Leute dazu gehoͤrten, um in Owain's immer mehr uͤberhandnehmenden Murrſinn und unfreundlichem Betragen nicht den wahren Grund zu erkennen.
Owain ſahe, wie uͤberaus gluͤcklich ſich Beide,


