Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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Der bald darauf folgende Friede verſtattete dem tapfern Karadok auf ſeine Burg wieder zu, ruͤckzukehren, und die kleine Helena, wie er das Kind das er vom Tode rettete, hatte taufen laſſen, ruhte in ſeinen Armen, als er dort unter dem lauten Zujauchzen ſeiner Vaſallen einzog.

Helena wuchs unter der ſorgſamen Pflege ihres Wohlthäͤters auf, der ſie mit aller Zaͤrt⸗ lichkeit eines guten Vaters liebte, und genoß mit deſſen kleinen Sohne Adelfred ſeinen gemein⸗ ſchaftlichen Unterricht. Belde Kinder liebten einander wie Geſchwiſterz ihre Seelen wurden von dem tugendhaften und edeln Karadok gebil, det, und mit jedem Tage erkannte der edle Mann mehr und mehr die wohltaͤtigen Fruͤchte ſeiner vaͤterlichen Bemuͤhungen.

Adelfred hatte jetzt ſein zehntes Jahr er⸗ reicht, und Helena trat eben ihr neuntes Jahr an, als der Bruder des tapfern Karadok's ſtarb, und deſſen brüderlichen Sorgfalt ſeinen einzigen funfzehnjaͤhrigen Sohn Owain uͤbergab. Owaln's Vater war in den ſaͤchſiſchen Kriegen aller ſei⸗ ner Guͤter beraubt worden, und konnte ſeinem Sohne nichts als ſeinen Segen hinterlaſſen; aber der edle Karadok ſuchte ſeinem Neffen durch Milde und vaͤterliche Guͤte das Verlorne vergeſ. ſen zu machen.

Adelfred und Helena berrachteten Owain al ihren Bruder und ſchloſſen ſich taͤglich mehr