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endigte ſich zum Nachtheil der Feinde. Der edle Karadok hatte verſchiedene Wunden erhalten, und von dem langen Kampfe und dem Blut⸗ verluſte ſeiner Wunden ermattet, ruhete er an dem Abhange eines kleinen Huͤgels, als aus einer geringen Entfernung hinter ihm, das aͤngſt⸗ liche Geſchrei eines Kindes zu ſeinem Ohre drang.
Karadok eilte hinzu und ſtarrte uͤberraſcht bei dem Anblicke deſſen was ſich ſeinem Auge
darſtellte, zuruͤck. Ueber dem todten Leichname
eines in der Schlacht gefallenen Soldaten, lag ein lunges Weib, das die Gattin des gefalle⸗
den Kriegers zu ſeyn ſchien, ausgeſtreckt, und
r ſchmerzvolle Ausdruck in ihrem noch im Tode
iild verzogenen Mienen zeugte, daß der Verluſt des geliebten Gatten, dieſe Ungluͤckliche getoͤdtet habe. Huͤlſlos lag der zarte Saͤugling, deſſen Ceſchrei den edeln Karadok herbei gerufen hatte, an dem kalten Buſen ſeiner Mutter, und ihre Arme hielten ihn ſo feſt umſchlungen, daß Ka⸗ radok nur mit vieler Anſtrengung das Kind den miſt⸗rlichen Armen entwinden konnte.
Der edle Karadok nahm die kleine huͤlfloſe Wufe mit ſich in das Lager, und traf unver⸗ zuͤglich die noͤthigen Anſtalten fuͤr ſeine kleine Pflegetochter, die man in einem nahgelegenen
und Wartung uͤbergab.
Doife einer Baͤuerin zur einſtweiligen Sorgfalt
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