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Karadok der Tapfere, war einer der erſten und maͤchtigſten Edeln, der Herr von Lanbedder und der Liebling ſeines Fuͤrſten. Er vermaͤhlte ſich mit einer Saͤchſiſchen Fuͤrſtin von anſſeror dentlicher Schoͤnheit, allein derſelbe Augenbl lick der dem tapfern Karadok die Freuden des lie⸗ benden Gatten, durch die noch hoͤhern Freuden des Vaters in der Geburt eines Kindes erhoͤhen ſollte, raubte ihm ſeine geliebte Gattin. Ka⸗ radok war uͤber den Verluſt ſeiner geliebten Ethela untroͤſtlich und nur der Anblick des klei⸗ nen neugebornen Adelfred's konnte ihn nach und nach in ſeinem verzweiflungsvollen Schmerze wieder aufrichten.
Auch war damals ſein Vaterland in einen hartnaͤckigen Krieg verwickelt und bedurfte des Beiſtandes des tapfern Feldherrn, um den ſchne⸗ len Vorſchritten des Feindes in das Innere des
Reichs Einhalt zu thun. Karadok unterdruͤckte den Schmerz in ſeinem Buſen; er folgte willig dem Rufe der Ehre und ſeines Baterlandes, urd zog zum Kampfe geruͤſtet mit ſeine ein dem Feinde muthig entgegen⸗ 4—
Viele Schlachten wurden geltefert, viele Siege erfochten und Sachſenblut ſtroͤmte auf Wallis Boden, bis denn endlich der entſcheidende 1 lzen Feind 3
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Tag erſchien, der entweder den ſto demuͤthigen, oder Cambrien's Frei ſch⸗ ten ſollte. Die bluttgſte Schlacht begann
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