Camillo und Caſſio, an die fernen Grenzen des vaterlaͤndiſchen Bodens dem fuͤdlichen Meeresufer zu, wo unter Severo's Aufſicht, ſeine Mann⸗ ſchaft in der Villa Rufa del Pinto und ihren Umgebungen ihn mit Ungeduld und Sehnſucht erwartete.
Die Schiffe, welche ihn mit ſeinen Getreuen nach Centuriens Geſtaden fuͤhren ſollten, lagen zur Abfahrt bereit. Sehnſuchtsvoll ſahe dort ein ſchwerbedraͤngtes freies Volk der Ankunft der Ver⸗ theidiger ſeiner Freiheit entgegen, um ſie mit Frohlocken zu empfangen. Die Anker wurden ge⸗ lichtet. Lieblich ſpielte der Wind in den Segeln und Wimpeln der Schiffe, und mit einer Thraͤne
tiefer Wehmuth nahm Palozzi auf ewig Abſchied
von den Kuͤſten des heimathlichen Bodens.
Der feierlich ſchoͤne Tag, der Hugo's Gluͤck in dem Beſitze ſeiner zaͤrtlich geliebten edeln Ge⸗ mahlin gruͤndete, war der Schlußſtein zu dem neu errichteten Gebaͤude von Yſamo's unwandelbarer Wohlfahrt. Hold und beſeligend ſchloß ſich ihm fuͤr Fuͤrſt und Land eine lange Reihe ſegensreicher Jahre an. Beide, Fuͤrſt und Volk, fuͤhlten ſich unausſprechlich gluͤcklich; erſterer in der Zaͤrtlich⸗ keit ſeiner Gemahlin und in der Liebe ſeines Volks, letzteres in der neubefeſtigten weiſen Re⸗ gierung ſeiner Obern. Alle jene duͤſtern Bilder der Vergangenheit verblichen in dem Glanze einer ſchoͤneren Gegenwart, welchen in der edelmuͤthi⸗ gen Fuͤrſtin Aurora, eine Sonne des reinſten Gluͤcks hervorgezaubert hatte.
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