Teil eines Werkes 
4. Theil (1821)
Entstehung
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und doch ſanftem Mitgefuͤhl, ſeine kraftvolle Ge⸗ ſtalt und eine Schmarre an der Stirn, zeichnen ihn aus, ſo daß er nicht zu verkennnen iſt.

Dianora. So iſt es ſicher derſelbe, dem auch ich von fruͤher Kindheit an mein Gluͤck ver⸗ danke.

Graf.(zum Fuͤrſten:) Ich kann nicht laͤnger daran zweifeln, daß es der Centurier, eben jener Petardo iſt, von dem ich Ihro Durchlaucht

ſo vieles erzaͤhlt habe.

Fuͤrſt. Sonderbar! Was mag ihn veran⸗ laſſen, ſich auf eine ſo ausgezeichnete Art fuͤr uns thaͤtig zu aͤußern, und nur immer aus der Ferne unter ſo viet raͤthſelhafter Abentheuerlichkeit? Ich werde Sie bitten, mir behuͤlflich zu ſeyn, ihn naͤher kennen zu lernen. Folgen Sie mir jetzt in die Reſidenz, lieber Montaldi, die Arbei⸗ ten des Kabinets haͤufen ſich, wie Sie wiſſen, ungemein, und ich bedarf jetzt mehr als jemals die Unterſtuͤtzung eines ſo bewaͤhrten Freundes, der mir die Laſt meiner Sorgen tragen hilft.

Torſo und ſeine Verbuͤndeten hatten noch nicht die leiſeſte Ahnung von dem Schlage, der ihren Genoſſen Cerrino betroffen hatte, denn alles war dabei ſo ſtill und verſchwiegen hergegangen, daß ſich keine Nachricht davon bis zu ihnen hinſchleichen