Teil eines Werkes 
4. Theil (1821)
Entstehung
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tert;ich werde furchtbar⸗ſtrenge Rechenſchaft fordern. 3 Gnade! flehete Cerrino mit ſtammelnder

Zunge, indem er dem Fuͤrſten zu Fuͤßen ſank.

Ich bekenne mich ſchuldig. Meine Jugend, mein Leichiſinn haben mich irre geleitet, und boͤs⸗ artige Menſchen haben mich verfuͤhrt. Ich will wieder gut machen, was ich verſchuldete, und gern gebe ich dieſem ungluͤcklichen Maͤdchen jede

Genugthung, die es verlangen wird.

Was koͤnnteſt Du mir anbieten, unterbrach

ihn Bianka, in tiefſter Verachtung.Kannſt

Du meinem gemordeten Vater das Leben, und

mir meine Tugend, meine Seelenruhe, meine Gluͤckſeligkeit wieder geben?

Der zitternde Verbrecher verſtummte. Der

Fuͤrſt winkte ſeinen Begleitern, um Cerrino zu entfernen. Dieſer ſammelte noch einmal ſeine

ganze Kraft um ſein Flehen um Gaade zu wie⸗ derholen; doch voll Abſcheu wandte ſich der Fuͤrſt von ihm abwärts. 1

Bianka! flehete Cerrino mit herzzerſchnei⸗ dendem Ton,Du liebteſt mich einſt, und fan⸗ deſt in dieſer Liebe Dein Gluͤck. Rufe das An⸗ denken an die ſchoͤnen Tage unſers Vereins in Dein Gedaͤchtniß zuruͤck, laß Dein Herz fuͤr mich