Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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25⁰ den Wunſch nach ihrem Beſitze aufgeben muß, und wenn ihn das Feuer ſeiner Leidenſchaft ver⸗ zehren ſollte. Manutti, dieſer edle junge Mann iſt es, den Lorenzo fuͤr Dianoren zum Gemahl gewaͤhlt hat, um ihr Herz von einer ungluͤckſeli⸗ gen Leidenſchaft fuͤr Ihren Sohn zu heilen, welche in ihrer Befriedigung, Schmach, Schande und untilgbares Elend uͤber Dianoren, uͤber Sie ſelbſt, uͤber Ihren Sohn und uͤber Ihre ganze Familie bringen wuͤrde. Wenn Ihnen daher Ihre Ruhe und das Gluͤck Ihrer Familie am Herzen liegen, ſo widerſetzen Sie ſich nicht Lorenzo's kluger Wahl, die mit Dianorens und Manutti's eigenen ſtillgenaͤhrten Wuͤnſchen ſo wie mit den Wuͤnſchen des ehrwuͤrdigen Oheims des Letzteren uͤberein⸗ ſtimmt, der bereits auf dieſe Verbindung vorbe⸗ reitet worden iſt. Ihr Gemahl ſelbſt wird in dieſem Augenblicke auf den Punkt hingefuͤhrt, wo er das Uebereilte und Unſtatthafte ſeines Wi⸗ derſtrebens gegen Lorenzo's Forderung einſehen und ſich aufgefordert fuͤhlen muß, der bisher be⸗ guͤnſtigten Leidenſchaft ſeines Sohnes zu Diano⸗ ren kraͤftigſt entgegen zu arbeiten. Deshalb wurde er von mir nach dem Minoritenkloſter hingelockt. Sie haben daher von ſeiner Seite fuͤr die Erfuͤl⸗ lung Ihres Lorenzo gegebenen feierlichen Ver⸗ ſprechens keine Hinderniſſe weiter zu beſorgen, vielmehr wird er Ihnen darin entgegen kommen. Noch iſt es Zeit der nahen Gefahr vorzubeugen und Ihren Sohn vom Verderben zu retten; er muß von Dianoren entfernt und getrennt werden. Seine Entſagung wird ihm große Leiden ver⸗