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Armen, Kranken und Huͤlfloſen ſollte geuͤbt ha⸗ ben, erhoͤhete den Ruf ihrer Heiligkeit. Gegen⸗ waͤrtig war der freie Platz um die Kapelle dem Kloſter und der umliegenden Gegend der Begraͤb⸗ nißplatz, wodurch erſterem ein betraͤchtlicher Vor⸗ theil erwuchs, da Jeder darnach ſtrebte, im Tode
neben jener Heiligen zu ruhen. Der Huͤgel war
daher von Graͤbern, Kreuzen und andern Denk⸗ maͤhlern uͤberdeckt, deren fromme Denkſpruͤche des Wanderers Herz erwaͤrmten und auf die hohe Kunſt zu ſtreben hinwieſen. Die Kapelle wurde vorzuͤglich bei Begraͤbniſſen und bei dem Sterbe⸗ tage der heiligen Thekla ſo wie zum Gottesdienſte an feierlichen Tagen geoͤffnet.
Hierher war die Graͤfin von dem räͤthſelhaf⸗ ten Moͤnche im Karmeliterkloſter beſchieden wor⸗ den. Die ſanfte Schwaͤrmerei der Graͤfin ließ es Dianoren oder Manutti nicht befremden, als ſie bei ihrer Ankunft, in Nachdenken verſunken, ſich von ihnen entfernte, um unter den Denkmaͤhlern der Verſtorbenen zu verweilen und die frommen Spruͤche zu leſen. Inzwiſchen hielt der Wagen unten am Fuße des Huͤgels vor dem laͤndlichen Gaſthofe, der mit Baͤumen umpflanzt, in neuerer Zeit an der voruͤberfuͤhrenden Straßen war rtbanet worden. 1 ADianora ſetzte ſich neben Manutti am Axu⸗


