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hange des Huͤgels, auf den ſchwellenden Raſen einer Erhoͤhung, welche einſt vor langen Jahren in ſchwerbedraͤngter Zeit eines vieljaͤhrigen Krie⸗ ges, von deſſen Wuͤthen noch die ehrwuͤrdigen Mauern der Kapelle die Kugelnarben zeigten, zu Verſchanzungen gedient hatte. Hier genoß man eine entzuͤckende Ausſicht in die nahe und ferne Umgegend, in deren Hintergrunde die Thuͤrme der Reſidenz den Horizont begrenzten. Vergan⸗ genheit und Gegenwart, ſo wie der Wechſel der Zeit und des Lebens, ſprachen hier ſtark und kraͤf⸗ tig zu ihrem Innern und weckten es zu ſuͤßen Schwarmereien. In Betrachtungen und Geſpraͤ⸗ chen dieſer Art verloren, bemerkten es Beide kaum, daß ſie ſich jetzt allein befanden und daß die Graͤfin ſie verlaſſen hatte. 3 Mit bangklopfendem Herzen blickte dieſe for⸗ ſchend nach dem Alten umher, ohne ihn zu be⸗ merken; die Kapelle war, wie gewoͤhnlich ver⸗ ſchloſſen. Kaum naͤherte ſie ſich aber der Pforte, als dieſe ſich oͤffnete und der alte Moͤnch aus dem Karmeliterkloſter am Eingange erſchien. Er winkte ihr; ſie wankte hinein, und im Augenblicke ſchloß ſich auch wieder die Thuͤrrer. Die Heiligkeit des Orts, die unheimiſche Todtenſtille und das ſchauerliche Halbdunkel ver⸗ mehrten das Grauen der Graͤfin, die ſich jetzt


