Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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geaͤußert hatte, ſie einmal wieder zu beſuchen.

Dieſen Antrag mußte die Graͤfin nothwendig ablehnen, wenn ſie nicht die Gelegenheit verſaͤn⸗ men wollte, in der Kapelle der heiligen Thekla die gehoffte Erklaͤrung von Amadeo zu erhalten. Da der Graf ungewiß war, in wiefern vielleicht das, was er zu Sankt Lucian zu erfahren hoffte, ſich zur Mittheilung fuͤr ſeine Gemahlin eignen moͤchte, auch das verſteckte Weſen des Pater An⸗ tonio vermuthen ließ, daß dieſer die Gegenwart der Graͤſin ſcheue, ſo gab er um ſo williger ihren Bitten nach, ihn allein reiſen zu laſſen. Er ent⸗ fernte ſich unter dem Verſprechen, noch an dem⸗ ſelben Tage zuruͤckzukommen.

Mit der geſpannteſten Erwartung ſahe die Graͤfin der beſtimmten Stunde entgegen, wo ſie Amadeo ſprechen ſollte, aber mit ihrer Ungeduld vermehrte ſich auch ihre Unruhe. Da ihre Ent⸗ fernung ohne alle Begleitung ſehr auffallen konnte,

ſo benutzte ſie den Vorwand einer kleinen Luſt⸗

partie, Dianoren und Manutti zu ihrer Beglei⸗ tung aufzufordern. Beiden war dieſe Einladung ſehr angenehm, da die Witterung hoͤchſt einladend

war und die ſchoͤne romantiſche Gegend und jene

Kapelle zu einer der angenehmſten Partieen ge⸗ hoͤrte, ſo daß Dianora ſchon laͤngſt den Wunſch

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