mich jedoch, daß vielleicht nur erſ die olgezeit 1
dieſen Schleier hinwegziehen koͤnne.“ 3
Graf. Ich mache Ihnen kein Geheimniß daraus, liebe Franziska, daß dieſer Name fuͤr mich bedeutend genug iſt, um meine Aufmerkſam⸗ keit zu erregen. Er hat Bezug auf meine fruͤhere Jugendgeſchichte und auf ungluͤckliche Verhaͤltniſſe und Ereigniſſe in meiner Familie; jedoch ver⸗ ſichere ich Ihnen, daß dieſe keinen Einfluß auf unſre gluͤcklichen haͤuslichen und ehelichen Ver⸗ haͤltniſſe haben. Auch weiß ich mit untruͤglicher Gewißheit, daß die Perſon, welche der Name Conſtanza bezeichnet, und welche einſt jene widri⸗ gen Stoͤrungen in meiner Familie veranlaßte, ſchon laͤngſt nicht mehr iſt; aber um ſo mehr liegt mir daran zu erforſchen, in welcher Beziehung ſie mit unſern Angelegenheiten ſtehen koͤnne.— Graͤfin. Wenn ich dieſen Wunſch mit Ihnen theilte, mein theurer Gemahl, ſo wurde er nicht weniger durch die heftige Erſchuͤtterung in mir erzeugt, in welche Sie dieſer Name ver⸗ ſetzte, und die mich wohl unruhig und beſorgt fuͤr Sie machen mußte.
Graf. Sie ſollen ſich nie uͤber Mangel an Liebe und Zutrauen bei mir zu beklagen haben, worauf das Gluͤck unſrer zufriedenen Ehe beruhet, wenn auch hin und wieder ſich Kleinigkeiten finden


