Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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follten, welche Schonung verlangen duͤrften. Sie ſelbſt, liebe Franziska, haben mich bisweilen auf Dinge ſtoßen laſſen, welche von meiner Seite dieſe zarte Schonung gegen Sie zu fordern ſchie⸗ nen, und in der Ueberzeugung, daß auch bei gegenſeitiger zutraulicher Offenheit, unbeſchadet derſelben, immer kleine Geheimniſſe Statt finden koͤnnen, deren deutlichere Erklaͤrung mehr nach⸗ theilich werden als nuͤtzen moͤchte, laſſe ich Sie gern in dem ungeſtoͤrten Beſitze derſelben. Thun Sie in Behiehung auf mich ein Gleiches. Ich begreife, in der That! noch nicht, welchen Bezug der Name Conſtanza auf die ſeltſamen Auftritte in unſerm Hauſe haben koͤnne, was gleichwohl dieſer an mich zuruͤckgelaſſene Brief des Pater

Antonio andeutet, und worauf die Unruhe und

Verlegenheit ſich gruͤndet, welche Sie ſehr richtig an mir bemerkt haben. Sobald ich Aufſchluß daruͤber habe, hoffe ich mich auch gegen Sie deut⸗ licher erklaͤren zu koͤnnen.

Graͤfin. Auf welche Art denken Sie eine naͤhere Auseinanderſetzung zu erhalen?

Graf. Vielleicht wird dieß mir nicht ſchwer fallen. Ich weiß jetzt an wen ich mich deshalb zu halten habe, und wo ich den Schluͤſſel zu jenen

ARaͤthſeln ſuchen ſoll. Ich habe deshalb Verfuͤgung getroffen, unverzuͤglich nach der Abtei Sankt