heim gehalten wiſſen wollte, und in welcher Ver⸗ bindung der Name Conſtanza damit ſtehen moͤchte, den ihr Gemahl mit allen Kennzeichen heſtiger Ueberraſchung ausgeſprochen hatte.
Auf ihre deshalb an ihn gerichtete Frage ver⸗ ſicherte ihr dieſer, daß er uͤber die Hauptſache und
uͤber den in Antonio's Brief erwaͤhnten Schluͤſſel zu den vorhandenen Raͤthſeln in Dunkeln ſchwebe, wobei er ſich in ein Gemiſch von Vermuthungen und Zweifeln verwickele, welche die Sache nur
noch verworrener mache.
Die Graͤfin verlor ſich in ſtummes Nach⸗ denken.
„Sie ſcheinen an der Wahrheit meiner Worte zu zweifeln,“ fuhr er gegen ſie fort,„aber ich verſichere Ihnen wiederholt, daß dem wirklich ſo iſt, wie ich ſagte. Es iſt mir hoͤchſt unangenehm, daß die neuern Ereigniſſe in unſerm Hauſe ſo viele Unruhe veranlaßt haben; deſto angelegent⸗ licher werde ich Sorge tragen, mir beſtimmte Gewißheit uͤber alles zu verſchaffen, und alsdann ſoll Ihnen nichts verheimlicht werden. Ungemein Leid muͤßte es mir thun, wenn dieſe Ereigniſſe, ſeitdem Lorenzo's Tochter ſich hier befindet, Miß⸗ verſtaͤndniſſe zwiſchen uns Beiden veranlaſſen und dieſe unſere ſchoͤnen eintrachtsvollen Verhaͤlt⸗
warum alsdanu Amadeo ſeine Einladung ſo ge⸗—


