Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Herzen liegenden Raͤthſel hingewieſen hatte.

Die Graͤfin hatte zwar ſo lange ſchon der

verſprochenen Ankunft dieſes Amadeo mit unge⸗ duldiger Erwartung entgegen geſehen, aber gegen⸗ waͤrtig, wo dieſer ſehnlich gewuͤnſchte Moment wirklich erſchien, konnte ſte unmoͤglich ein aͤngſt⸗ liches Bangen vor dem, was ſie zu erfahren hoffte in ſich unterdruͤcken. Sie konnte nicht daran zweifeln, daß Dinge von beſonderer Wichtigkeit

dieſen Abgeſandten Lorenzo's herbeiriefen, und die bisherigen Ereigniſſe wohl hauptſaͤchlich zu

Amadeo's Erſcheinung Veranlaſſung gegeben ha⸗ ben moͤchten. Sie fing an zu beſorgen, daß

Lorenzo's Aeußerungen nur zu ſehr ſich beſtaͤtigen

duͤrften, denen zufolge die Ungewißheit, in welcher ſie bisher uͤber jene Dunkelheiten ge⸗

hielt, konnte dieſer raͤthſelhafte Alte Niemand anders als Amadeo ſeyn, auf deſſen einſtige Er⸗ ſcheinung Lorenzo ſie zu Aufloͤſung der ihr am

ſchwebt hatte, in vieler Ruͤckſicht zutraͤglicher fuͤr

ihre innere Ruhe moͤchte geweſen ſeyn, als die

ſie erwartende Gewißheit, und ſo ſahe ſie mit

einer zunehmenden Baͤnglichkeit der beſtimmmten

Stunde entgegen, welche das vorhandene Dunkel lichten ſollte.