Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Grafen zwar betaͤubt, allein die wenig erhebliche

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unſchuld begnuͤge, da die gegen ihn bewieſene geſetzwidrige Ungerechtigkeit durch ſich ſelbſt ſey beſtraft worden, und er nun ſeinem Hofe es an⸗ heim ſtelle, ob dieſer fuͤr die, demſelben in der Perſon ſeines Geſchaͤftstraͤgers zugefuͤgte tiefe Schmach, auf eine andere Art dieſe ruͤgen und

eine ausgezeichnetere Genugthunng fordern wolle.

Die Botſchaft, welche Cazzi dem Grafen Torſo in Anſehung des an dem Grafen Montaldi vollzogenen Meuchelmordes hinterbrachte, war in der Hauptſache zwar gegruͤndet; aber ſo gut auch der Moͤrder den Grafen gefaßt hatte, um an dem Gelingen der That nicht zweifeln zu duͤr⸗ fen, ſo freute er ſich doch mit ſeinen Genoſſen zu fruͤh. Ohne die gebrauchte Vorſicht Lorenzo's und jener unbekannten Beſchuͤtzer des Grafen,

ware diefer auch ſicher ohne Rettung verloren ge⸗

weſen; denn nur die Anwendung des ihm einge⸗ haͤndigten Verwahrungsmittels gegen Meuchel⸗ mord hatte ihm das Leben gerettet, indem durch den angelegten Bruſtharniſch das tiefere Ein⸗ dringen des Dolches war verhindert worden.

Die Heftigkeit des empfangenen Dolchſtoßes und die ſchreckenvolle Ueberraſchung hatten den