legt, durch welche man vernahm, daß dort der Graf noch immer mit großer Ungeduld erwartet werde. Man ſtellte die ſorgfaͤltigſten Nachforſchungen
nach Petardo an, man forderte ihn ſogar durch
öffentliche Blaͤtter auf, zu erſcheinen, und ver⸗ ſprach dem eine anſehnliche Belohnung, der be⸗ ſtimmte Nachricht uͤber ihn und ſeinen Aufent⸗ halt bringen koͤnnte, aber auf keine Weiſe war auch nur die mindeſte Spur von ihm ausfindig zu machen. Dieſe Umſtaͤnde wußte Corvetti ſo gut fuͤr ſich zu benutzen, daß die Vorwuͤrfe uͤber eine offenbare Ungerechtigkeit und unverzeihliche Voreiligkeit immer druͤckender auf dem edeln Baſfſtno laſteten, und daß endlich auch der Fuͤrſt, von dem Scheine von Corvetti's Unſchuld ge⸗ taͤuſcht, ſeinen Unwillen uͤber das Verfahren aͤußerte und ſeine Unſchuld anerkannte.
Jeder weitere Verdacht gegen ihn mußte nun⸗ mehr ſchweichen; feierlich wurde er endlich freige⸗ ſprochen, und es ihm von Seiten des Gerichts ſelbſt uͤberlaſſen, eine der ihm zugefuͤgten tiefen Kraͤn⸗ kung ſeiner Ehre angemeſſene Genugthuung zu fordern. Der ſchlane Betruͤger verſteckte ſich jetzt weislich hinter die Maske der Großmuth, wo⸗ durch er noch mehr fuͤr ſich gewinnen mußte. Er
k
erklaͤrte, daß er ſich mit der Anerkennung ſeiner
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