— 16—
Wunde ſelbſt, ſetzte bei der ſchnellen Huͤlfe, de ihm zu Theil wurde, ſein Leben außer Gefahr.
Als der Graf ſich aus der Betaͤubung ermun⸗ terte und erſchoͤpft die Augen aufſchlug, erblickte er ſich auf einem Ruhebette, in der friedlichen Huͤtte eines alten Koͤhlers unweit Lorenzo's Wohnung, und dieſen in Gemeinſchaft mit dem fremden Offiziere, der ihm Corvetti's Buͤberet entriſſen hatte, geſchaͤftig, ihm Huͤlfe zu leiſten. „Wo bin ich?“ fragte der Graf, indem er for⸗ ſchend umherblickte und den Offizier anſtaunte.
„Erholen Sie ſich,“ redete ihn dieſer beruhi⸗ gend an,„und uͤberzeugen Sie ſich, daß Sie in Sicherheit ſind und nichts weiter zu befuͤrchten haben.“ 3
„So verdanke ich Ihnen zum zweiten Mahle die Rettung meines Lebens?“ wandte ſich der Graf an ihn;„ſoll ich denn nicht wiſſen, wer mein Retter iſt?“
—z
.
„Laſſen Sie das jetzt,“ ermahnte ihn der Unbekannte,„Sie werden in der Folge von Allem unterrichtet werden. Vor der Hand ſeyn Sie 8 nur auf Ihre baldige Wiederherſtellung bedacht; ich bleibe bis dahin bei Ihnen und theile mit
Vergnuͤgen mit dieſem wackern Manne die Sorge fuͤr Ihre Pflege.“


