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ſere Schwungkraft, ſobald es an dieſer Quelle gekoſtet!
Waͤhrend Styndall in der Hitze des Streits ſeine Wunde ſchmerzte, als waͤre ſie neu, ver⸗ ſchlimmerte ſie ſich durch das Gefuͤhl des Opfers, das er ſich auferlegt hatte, naͤmlich die Fuͤrſtin von Oedenburg nicht wieder zu ſehen. Wenn ihn etwas in der Welt haͤtte dazu bringen koͤnnen, dieſen Entſchluß fahren zu laſſen, ſo waͤre die vermeintliche Furcht, auf die der Graf Torontal jetzt pochte, es allein im Stande geweſen; aber ſeine innere Stimme duldete kei⸗ nen Widerſpruch.
Ueberzeugt, daß er vergeblich die ihn flie⸗ hende Ruhe erlangen wuͤrde, ſo lange er unter der Herrſchaft derſelben Eindruͤcke ſei, ſaß Friedrich in der Stille der Nacht aber nicht ſeines Herzens vor ſeinem Schreibtiſch, und uirſucßt: in verſchiedenen Buͤchern zu leſen;
aber er warf eins um das andere von ſich, er⸗
griff eine Feder und warf folgende Zeilen auf das Papier:
„ Vielgeliebter vaͤterlicher Freund, theurer, verehrungswerther Beſchuͤtzer meiner Jugend, dem ich Alles verdanke, was ich bin, den benei⸗ deten Reichthum und das Bangen vor einem Ge⸗


