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de, hielt er die Geduld nicht mehr fuͤr eine Pflicht, ſobald die Ehre darunter litt.
Deer ſchmeichelhafteſte Beifall war ihm in der Abendgeſellſchaft verſchwenderiſch ertheilt worden; er hatte ſich deſſelben bis zu dem Augenblick erfreut, wo der Graf Romuald thoͤricht den Einfluͤſterungen eines eiferſuͤchtigen und verliebten Unwillens nachgegeben hatte. Kaum aber waren die bittern Worte ausge⸗ ſprochen, ſo erſtarrte er zu Eis, fuͤr die ſtum⸗ men Lobpreiſungen, die ſo ſuͤß in dem auser⸗ waͤhlten Kreiſe um ihn zu leſen waren, und die das Herz mit noch groͤßerer Wonne einſchluͤrft, wenn man ſie in den Zuͤgen der Frauen ausge⸗ druͤckt ſieht, die unſer einnehmendes Betragen gefeſſelt hat. Man hat bemerkt, daß ein Nadelſtich uns hindere, den Duft von kau⸗ ſend Roſen mit Wolluſt einzuathmen. Dies war genau die Lage des Fremden und vielleicht verdankte er ihr einige der gluͤcklichen Wen⸗ dungen, durch welche er mehrere Male ſeine Zuhoͤrer in dem Streit mit dem Doktor van Swieten zum Erſtaunen hinriß. Er war erregt und heftig, weil er verwundet worden war; beredt, weil ſein Schmerz eines Ableiters be⸗ durfte. Wie oft erhielt nicht das Genie groͤſ⸗
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